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	<title>Infarktgefahr</title>
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	<description>Richtig handeln – Leben retten</description>
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		<title>Feinstaubemission erh&#246;ht das Risiko der Koronaren Herzerkrankung (KHK)</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 11:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[T&#228;glich erreichen uns Meldungen &#252;ber erh&#246;hte Schadstoffwerte, diedie Umwelt und unsere Gesundheit belasten. Ein dadurch bedingt vermehrtes Auftretenvon Allergien und Atemwegserkrankungen ist eine in unserer Zeit l&#228;ngst erwiesene Tatsache. Jetzt konnten Forscher der Universit&#228;t Duisburg-Essen eine eindeutigeKorrelation zwischen der Exposition gegen&#252;ber dem Stra&#223;enverkehrund der Koronarsklerose (Herzarterienverkalkung) nachweisen.Je n&#228;her die Wohnung an einer belebten Stra&#223;e liegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T&#228;glich erreichen uns Meldungen &#252;ber erh&#246;hte Schadstoffwerte, diedie Umwelt und unsere Gesundheit belasten. Ein dadurch bedingt vermehrtes Auftretenvon Allergien und Atemwegserkrankungen ist eine in unserer Zeit l&#228;ngst erwiesene<br />
Tatsache.</p>
<p>Jetzt konnten Forscher der Universit&#228;t Duisburg-Essen eine eindeutigeKorrelation zwischen der Exposition gegen&#252;ber dem Stra&#223;enverkehrund der Koronarsklerose (Herzarterienverkalkung) nachweisen.Je n&#228;her die Wohnung an einer belebten Stra&#223;e liegt, desto mehr Kalk findet sich in den Gef&#228;&#223;en.</p>
<p>Knapp 5000 Erwachsene aus dem Ruhrgebiet wurden von dem Team um Barbara Hoffmann sowohl klinisch als auch mit dem Elektronenstrahl-CT untersucht.</p>
<p>Zu den jeweiligen kardiovaskul&#228;ren Risikofaktoren der 5000 Testpersonen wurde die Exposition gegen Umweltgifte anhand des Wohnumfeldes mit einkalkuliert.<br />
Ebenso wurde unterschieden, wer von den Personen berufst&#228;tig war und wernicht, und sich dementsprechend mehr oder weniger h&#228;ufig zuhause aufhielt.</p>
<p>Es fand sich eine dosisabh&#228;ngige Korrelation zwischen der Stra&#223;enn&#228;he der Wohnung und der Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Die Testpersonen, die weniger als 50 Meter von einer Hauptstrasse wohnten, hatten ein rund 60% h&#246;heres Risiko, Koronarkalk aufzuweisen als die Personen, die mehr als 200 Meter von der n&#228;chsten gro&#223;en Stra&#223;e wohnten. Es lie&#223; sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem Kalkgehalt der Herzkranzgef&#228;&#223;e und dem Feinstaubgehalt der Luft nachweisen.</p>
<p>Die F&#252;nfjahresergebnisse dieser Studie sollen im n&#228;chsten Jahr vorgelegt werden.</p>
<p>Doch schon heute kann empfohlen werden, zu den bisher bekannten Risikofaktoren der Koronaren Herzerkrankung auch den Wohnort mit der jeweiligen Feinstaubexposition mit einflie&#223;en zu lassen.</p>
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		</item>
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		<title>Mittagsschlaf sch&#252;tzt vor Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/09/17/mittagsschlaf-schuetzt-vor-herzinfarkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 10:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/09/17/mittagsschlaf-schuetzt-vor-herzinfarkt/</guid>
		<description><![CDATA[Die Stra&#223;en sind wie leergefegt. Keine Hektik &#8211; kein emsiges Treiben. Es ist Mittagszeit &#8211; Siesta. Dieses Bild kennen wir aus s&#252;dlichen L&#228;ndern, wie Spanien, Italien oder Griechenland. Doch Hand aufs Herz, wir Mitteleurop&#228;er tun uns schon recht schwer mit dieser Lebensart: Siesta. Schlafen am helllichten Tag. Wer kann sich in der heutigen Zeit einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stra&szlig;en sind wie leergefegt. Keine Hektik &#8211; kein emsiges Treiben. </p>
<p>Es ist Mittagszeit &#8211; Siesta.</p>
<p>Dieses Bild kennen wir aus s&uuml;dlichen L&auml;ndern, wie Spanien, Italien oder Griechenland. Doch Hand aufs Herz, wir Mitteleurop&auml;er tun uns schon recht schwer mit dieser Lebensart: Siesta. Schlafen am helllichten Tag. Wer kann sich in der heutigen Zeit einen solchen M&uuml;&szlig;iggang leisten?</p>
<p>Doch nach heutigen Erkenntnissen m&uuml;ssen wir uns umgekehrt fragen: Wer kann es sich leisten, auf seinen Mittagsschlaf zu verzichten?</p>
<p><strong>Schon ein halbst&uuml;ndiges Mittagsnickerchen verringert das KHK-Risiko (Koronare Herzerkrankung) um bis zu 37%</strong>.</p>
<p>Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher der Medizinischen Universit&auml;t in Athen. In ihrer Analyse st&uuml;tzen sie sich auf die europaweite EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition Study).</p>
<p>Von den 23.681 griechischen Testpersonen wies keiner der Teilnehmer eine Koronare Herzerkrankung (KHK) auf. Die Forscher gehen davon aus, dass schon ein kurzes Mittagsschl&auml;fchen Herzsch&auml;digenden Stress signifikant abbauen kann.</p>
<p>W&auml;re dies nicht ein lohnender Anlass auch in unseren Gefilden ein wenig umzudenken &#8211; dem Herz zuliebe.
</p>
<p>&nbsp; </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Herzinfarkt im Urlaubsstau</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/08/28/herzinfarkt-im-urlaubsstau/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 14:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/08/28/herzinfarkt-im-urlaubsstau/</guid>
		<description><![CDATA[Endlich Urlaub! Das ganze Jahr &#252;ber wird diese Zeit sehnlich erwartet! Doch bis es zur wohlverdienten und erhofften Erholung und Entspannung kommt, m&#252;ssen mitunter sehr lange und teils beschwerliche Anreisen in Kauf genommen werden. Der Weg zum Urlaubsparadies kann unter Umst&#228;nden schon mit so viel Stress verbunden sein, dass die Urlaubsfreuden mitunter schon enden, bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="left"><strong>Endlich Urlaub!</strong> </div>
<p align="left">Das ganze Jahr &uuml;ber wird diese Zeit sehnlich erwartet! Doch<br />
  bis es zur wohlverdienten und erhofften Erholung und Entspannung kommt, m&uuml;ssen<br />
  mitunter sehr lange und teils beschwerliche Anreisen in Kauf genommen werden.<br />
  Der Weg zum Urlaubsparadies kann unter Umst&auml;nden schon mit so viel Stress<br />
  verbunden sein, dass die Urlaubsfreuden mitunter schon enden, bevor sie eigentlich<br />
  begonnen haben. </p>
<p align="left">Das Forschungszentrum f&uuml;r Umwelt und Gesundheit (<a href="http://www.gsf.de" target="_blank">GSF</a>)<br />
  konnte in einer Studie belegen, dass Menschen, die in einem Stau stehen, ein<br />
  <font color="#660000"><strong>dreifach erh&ouml;htes Herzinfarkt-Risiko</strong></font><br />
  tragen als Personen in fl&uuml;ssigem Stra&szlig;enverkehr. Aber auch Verz&ouml;gerungen<br />
  und Wartezeiten bei einer Anreise mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, wie<br />
  Bus oder Bahn, k&ouml;nnen den Blutdruck bedrohlich hoch ansteigen lassen, was<br />
  auch wiederum ein erh&ouml;htes Herzinfarktrisiko bedeutet. 
</p>
<p align="left"><strong>Im Falle eines Herzinfarktes muss umgehend gehandelt werden</strong></p>
<p align="left"> <font color="#FF0000"><strong>Notruf verst&auml;ndigen 112</strong></font></p>
<p align="left">Den Notruf am besten &uuml;ber Handy verst&auml;ndigen. Die Notrufnummer<br />
  112 gilt auch im europ&auml;ischen Ausland und ist sogar ohne Sim-Karte zu erreichen.
</p>
<p align="left">Beim Stau auf der Autobahn die Warnblinkanlage anschalten. </p>
<p align="left">Beruhigend auf den Patienten einwirken. </p>
<p align="left">Ruhe bewahren. </p>
<p align="left">Den Patienten bequem mit erh&ouml;htem Oberk&ouml;rper lagern,<br />
  da er so besser durchatmen kann. </p>
<p align="left">Beengende Kleidungsst&uuml;cke lockern. </p>
<p align="left">Mitfahrer oder Helfer bitten, den Notarzt in Empfang zu nehmen,<br />
  damit kein Zeitverlust entsteht durch das Suchen des Autos. </p>
<p align="left">Evtl. das Auto mit roten Kleidungst&uuml;cken auf dem Dach kenntlich<br />
  machen, so dass auch ein Rettungshubschrauber sein Ziel schneller erkennen kann.
</p>
<p align="left">
<p align="left"><strong>Gute Urlaubsplanung ist eine gute Krankenversicherung<br />
  </strong></p>
<p align="left"> Das Beste ist nat&uuml;rlich die Vermeidung von derart gef&auml;hrlichem<br />
  Stress durch eine gute Urlaubsplanung! <strong>Unsere Tipps</strong>:</p>
<p align="left">Legen Sie den Urlaub nicht in die Hauptferienzeit, vor allem nicht<br />
  zu Schulferienanfang oder -ende. </p>
<p align="left">Starten Sie in den fr&uuml;hen Morgenstunden. </p>
<p align="left">Planen Sie ausreichend Pausen und Zwischenstopps ein. </p>
<p align="left">Eignen Sie sich schon vor dem Urlaub verschiedene Entspannungstechniken<br />
  an, die dann in auftretenden, unvermeidbaren Stresssituationen beherrscht und<br />
  angewandt werden k&ouml;nnen. </p>
<p align="left">Patienten mit schon bekannter Koronarer Herzerkrankung (KHK) sollten<br />
  sich vor Antritt ihres Urlaubs noch mal von ihren Hausarzt oder Kardiologen<br />
  untersuchen lassen! </p>
<p align="left">
<p align="left">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonne gegen Bluthochdruck</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 14:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die UV-B-Strahlen des Sonnenlichtes regen die k&#246;rpereigene Produktion von Vitamin D an, welches ma&#223;geblich an der Herz-Kreislauf-Regulation beteiligt ist und dadurch den Blutdruck effizient senken kann. Der Sommer ist die ideale Jahreszeit f&#252;r Patienten, die an Bluthochdruck (Hypertonie) leiden Professor Dr. Rolfdieter Krause von der Freien Universit&#228;t Berlin konnte mit seinem Team den Nachweis erbringen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die UV-B-Strahlen des Sonnenlichtes regen die k&ouml;rpereigene Produktion von Vitamin D an, welches ma&szlig;geblich an der Herz-Kreislauf-Regulation beteiligt ist und dadurch den Blutdruck effizient senken kann.</p>
<p><strong>Der Sommer ist die ideale Jahreszeit f&uuml;r Patienten, die an Bluthochdruck (Hypertonie) leiden</strong></p>
<p>Professor Dr. Rolfdieter Krause von der Freien Universit&auml;t Berlin konnte mit seinem Team den Nachweis erbringen. Professor Krause ging von der Vermutung aus, dass erh&ouml;hter Blutdruck auf einen Vitamin-D-Mangel des K&ouml;rpers zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Vitamin D hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, den Knochenstoffwechsel und auf die Herz-Kreislauf-Regulation und damit auf den Blutdruck.</p>
<p><strong>Heliotherapie</strong></p>
<p>In der Berliner Studie verwandten die Wissenschaftler ein altes Verfahren aus der Naturheilkunde, die sogenannte Heliotherapie (helio = griech. Sonne). Die eine Gruppe der Bluthochdruckpatienten wurde zehn Wochen lang wiederholt mit einem dem Sonnenlicht entsprechenden Lichtspektrum bestrahlt. Die andere Kontrollgruppe mit Bluthochdruckpatienten wurde nur medikament&ouml;s mit Vitamin-D-Tabletten behandelt, ohne sie dem Licht bzw. den Strahlen auszusetzen.</p>
<p>Beide Gruppen erreichten zwar eine vergleichbar hohe Vitamin-D-Konzentration, doch bei der ausschlie&szlig;lich medikament&ouml;s behandelten Kontrollgruppe konnten keinerlei positiven Auswirkungen auf den Blutdruck verzeichnet werden. So konnten die Berliner Wissenschaftler nachweisen, dass die biologische Wirkung des Vitamin-D von den UV-Strahlen ausgeht.</p>
</p>
<p><strong>Gesunde Sonne &#8211; nur in Ma&szlig;en</strong></p>
<p>Allerdings darf trotz dieser Erkenntnisse nicht vergessen werden, dass Sonnenstrahlung nur in Ma&szlig;en gesund ist.</p>
<p>Doch um die Vitamin-D-Synthese (k&ouml;rpereigene Bildung von Vitamin-D) anzukurbeln gen&uuml;gt schon dreimal w&ouml;chentlich ein Sonnenbad von ungef&auml;hr 15 Minuten. Dazu sind auch keine Ganzk&ouml;rper-Sonnenb&auml;der notwendig. Sonne, die auf Gesicht, Unterarme und H&auml;nde scheint, reicht schon aus, um einen konstanten <br />Vitamin-D-Spiegel zu halten.</p>
<p>Weitere Informationen im Artikel <a href="http://web.fu-berlin.de/presse/wissenschaft/pdw99/pdw_99_011.html" target="_blank">Biopositive Wirkungen von UV-Strahlung</a> (Freie Universit&auml;t Berlin)</p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bewegung – Unerl&#228;ssliche Therapie f&#252;rs Herz</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/25/bewegung-unerlaessliche-therapie-fuers-herz/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 11:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/07/25/bewegung-unerlaessliche-therapie-fuers-herz/</guid>
		<description><![CDATA[In der Therapie der Koronaren Herzerkrankung (KHK) spielt die k&#246;rperliche Aktivit&#228;t eine bedeutende Rolle. Ob ein Patient durch verschiedene Risikofaktoren gef&#228;hrdet ist oder schon eine beginnende KHK diagnostiziert wurde, ob der Patient schon einen Herzinfarkt erlitten hat oder sich gar schon einer Bypass-Operation unterziehen musste, in allen F&#228;llen gilt: Durch ein gesundes Ma&#223; an sportlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Therapie der Koronaren Herzerkrankung (KHK) spielt die k&ouml;rperliche<br />
  Aktivit&auml;t eine bedeutende Rolle. Ob ein Patient durch verschiedene Risikofaktoren<br />
  gef&auml;hrdet ist oder schon eine beginnende KHK diagnostiziert wurde, ob der<br />
  Patient schon einen Herzinfarkt erlitten hat oder sich gar schon einer Bypass-Operation<br />
  unterziehen musste, in allen F&auml;llen gilt:</p>
<p>Durch ein gesundes Ma&szlig; an sportlicher Bet&auml;tigung kann die Krankheitsprognose<br />
  entschieden verbessert und die Lebensqualit&auml;t erh&ouml;ht werden. </p>
<p><strong>Sport &#8211; Die Medizin mit der positiven Mehrfachwirkung</strong></p>
<p> Der heilsame Effekt von k&ouml;rperlicher Bet&auml;tigung beruht auf einer<br />
  Vielzahl von biologischen Mechanismen:</p>
<p> &middot; Neubildung und Umleitungen (Kollaterale) der Blutgef&auml;&szlig;e<br />
  wird angeregt</p>
<p>&middot; das Herz kann effizienter arbeiten</p>
<p>&middot; das Schlagvolumen des Herzens vergr&ouml;&szlig;ert sich</p>
<p>&middot; der Puls wird langsamer</p>
<p>&middot; Sauerstoffausnutzung wird verbessert</p>
<p>&middot; die Flie&szlig;eigenschaft des Blutes wird verbessert</p>
<p>&middot; die Thrombosegefahr sinkt, das hei&szlig;t, es k&ouml;nnen sich nicht<br />
  mehr so schnell Blutgerinnsel bilden, die einen Herzinfarkt ausl&ouml;sen k&ouml;nnen</p>
<p>&middot; der Blutzuckerspiegel sinkt, da bei der Muskelarbeit Glukose (Zucker)<br />
  verbrannt wird</p>
<p>&middot; der Blutdruck sinkt, die Gef&auml;&szlig;e werden elastischer</p>
<p>&middot; der Fettstoffwechsel kommt in Schwung, wobei das &#8222;schlechte&#8220;<br />
  LDL-Cholesterin gesenkt und das &#8222;gute&#8220; HDL-Cholesterin angehoben<br />
  wird</p>
<p>&middot; die Fettverbrennung wird beschleunigt und &uuml;berfl&uuml;ssige Pfunde<br />
  schwinden</p>
<p>&middot; das Immunsystem wird gest&auml;rkt durch vermehrte Bildung wei&szlig;er<br />
  Blutk&ouml;rperchen, die f&uuml;r die k&ouml;rpereigene Abwehr zust&auml;ndig<br />
  sind
</p>
<p><strong>Welche Sportarten sind f&uuml;r Herzpatienten geeignet? </strong></p>
<p>Besonders empfehlenswerte Sportarten f&uuml;r Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen<br />
  sind:</p>
<p> &middot; Wandern, Walking, Nordic-Walking</p>
<p>&middot; angepasstes Joggen</p>
<p>&middot; Radfahren, ohne Wettkampfcharakter</p>
<p>&middot; Skilanglauf</p>
<p>&middot; Schwimmen</p>
<p>&middot; Golf 
</p>
<p> <strong>Nur eingeschr&auml;nkt und mit individueller Beratung des Hausarztes<br />
  oder Kardiologen empfehlenswerte Sportarten sind:</strong></p>
<p>&middot; alpinen Skilauf</p>
<p>&middot; Reiten</p>
<p>&middot; Kegeln</p>
<p>&middot; Tanzen</p>
</p>
<p>Sportarten, die ruckartige Bewegungen beinhalten k&ouml;nnen Rhythmusst&ouml;rungen<br />
  ausl&ouml;sen. Bei zu gro&szlig;er Anstrengung steigt der Sauerstoffbedarf in<br />
  dem Ma&szlig;e, dass die Versorgung des Herzens nicht mehr gew&auml;hrleistet<br />
  werden kann. Trainingsmethoden, bei denen es zu Spitzenbelastungen kommt lassen<br />
  den Blutdruck bedenklich ansteigen und vermindern durch Pressatmung den Blutr&uuml;ckfluss<br />
  zum Herzen.
</p>
<p><strong>Aus diesen Gr&uuml;nden sind folgende Sportarten f&uuml;r Patienten<br />
  mit Herz-Kreislauferkrankungen ung&uuml;nstig und nicht empfehlenswert: </strong></p>
<p> &middot; Fu&szlig;ball</p>
<p>&middot; Tennis</p>
<p>&middot; Squash</p>
<p>&middot; Tauchen</p>
<p>&middot; Hockey</p>
<p>&middot; Eishockey</p>
<p>&middot; Rudern</p>
<p>&middot; Mountainbike-Fahren</p>
<p>&middot; Krafttraining 
</p>
<p> <strong>Vern&uuml;nftig trainieren: mit Ma&szlig; und Ziel</strong></p>
<p>&middot; Gerade f&uuml;r Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen gilt die<br />
  Devise: Regelm&auml;&szlig;ig, aber m&auml;&szlig;ig.</p>
<p>&middot; Training mindestens drei- bis f&uuml;nfmal pro Woche zwischen 20 und<br />
  40 Minuten, eine Stunde vor oder drei bis vier Stunden nach dem Essen zeigt<br />
  den optimalen Erfolg</p>
<p>&middot; die Belastungsgrenze darf nicht zu hoch liegen und sollte in Zusammenarbeit<br />
  mit dem behandelnden Arzt ermittelt werden, zum Beispiel mit Hilfe eines Belastungs-EKGs</p>
<p>&middot; auch regelm&auml;&szlig;ige Verlaufskontrollen beim Arzt oder Kardiologen<br />
  sind empfehlenswert</p>
<p>&middot; Sie sollten w&auml;hrend des Trainings nicht au&szlig;er Atem kommen<br />
  und noch in der Lage sein sich mit jemanden zu unterhalten</p>
<p>
  <strong>Kontrolle aus der Ferne </strong></p>
<p> Patienten, die bef&uuml;rchten sich zu sehr zu belasten, k&ouml;nnen ihren<br />
  Arzt nach einer Telemetrie fragen. <br />
  Bei dieser Untersuchungsmethode handelt es sich um eine st&auml;ndige EKG-Ableitung<br />
  w&auml;hrend des Sports mit Funk&uuml;bertragung. Dies erm&ouml;glicht dem Arzt<br />
  die Herzt&auml;tigkeit aus der Ferne zu kontrollieren. </p>
<p>
  <strong> Herzgruppen: Gemeinsam geht es leichter </strong></p>
<p> Vielen Menschen f&auml;llt es schwer sich alleine zu motivieren. Hier kann<br />
  es sehr hilfreich sein sich einer Herzgruppe anzuschlie&szlig;en. <br />
  Bundesweit gibt es mittlerweile ungef&auml;hr 6000 Herzgruppen. Hier k&ouml;nnen<br />
  Patienten regelm&auml;&szlig;ig in Zusammenarbeit mit einem speziell ausgebildeten<br />
  &Uuml;bungsleiter und einem Kardiologen angepasst und kontrolliert in der Gruppe<br />
  trainieren. <br />
  Weiterhin werden in den Herzgruppen auch Ern&auml;hrungsberatung, Gruppengespr&auml;che,<br />
  Raucherentw&ouml;hnung sowie Entspannungstechniken angeboten.</p>
<p>
  <strong>Bringen sie ihr Herz in Trab </strong></p>
<p>Nehmen Sie sich die Zeit und entscheiden sie sich f&uuml;r eine k&ouml;rperliche<br />
  Bet&auml;tigung, die Ihnen liegt und Freude macht.<br />
  Sie k&ouml;nnen davon nur profitieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Endlich … Kurs&#228;nderung in der Kardiologie</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/13/endlich-kursaenderung-in-der-kardiologie/</link>
		<comments>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/13/endlich-kursaenderung-in-der-kardiologie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2007 10:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/07/13/endlich-kursaenderung-in-der-kardiologie/</guid>
		<description><![CDATA[Ungeachtet aller Fortschritte in kardiologischer Pr&#228;vention (Vorsorge) und Therapie sind Herzerkrankungen noch immer mit Abstand Todesursache Nummer eins. Die Risikofaktoren, die eine Herz-Kreislauf-Erkrankung beg&#252;nstigen, sind hinreichend bekannt: &#8226; Hypertonie (Bluthochdruck) &#8226; Diabetes (Blutzuckerkrankheit) &#8226; Hypercholesterin&#228;mie (erh&#246;hte Blutfettwerte) &#8226; Rauchen &#8226; Bewegungsmange und daraus resultierendes &#220;bergewicht (Adipositas) &#8226; Famili&#228;re Disposition (geh&#228;uftes Auftreten von Herzerkrankungen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Ungeachtet aller Fortschritte in kardiologischer Pr&auml;vention<br />
  (Vorsorge) und Therapie sind Herzerkrankungen noch immer mit Abstand Todesursache<br />
  Nummer eins.<br />
  Die Risikofaktoren, die eine Herz-Kreislauf-Erkrankung beg&uuml;nstigen, sind<br />
  hinreichend bekannt:</p>
<p align="left"> &#8226; Hypertonie (Bluthochdruck)<br />
  &#8226; Diabetes (Blutzuckerkrankheit)<br />
  &#8226; Hypercholesterin&auml;mie (erh&ouml;hte Blutfettwerte)<br />
  &#8226; Rauchen<br />
  &#8226; Bewegungsmange und daraus resultierendes &Uuml;bergewicht (Adipositas)<br />
  &#8226; Famili&auml;re Disposition (geh&auml;uftes Auftreten von Herzerkrankungen<br />
  in der Familie)<br />
  &#8226; Erh&ouml;hte Laborwerte von Lipoprotein und Homocystein<br />
  &#8226; Stress </p>
<p align="left"><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/07/gebr-herz.jpg" alt="Illustration gebrochenes Herz" /></p>
<p align="left">
<p align="left"><strong>Psychischer Stress</strong></p>
<p align="left">Dass Stress das Entstehen und den Verlauf von Koronaren Herzerkrankungen<br />
  entscheidend beeinflussen kann ist keine neue Erkenntnis.<br />
  Doch inwieweit fand dieses Wissen wirklich in der Praxis auch Einzug in Behandlung<br />
  und Therapie?<br />
  Eine berechtigte Frage!<br />
  Trotz einiger positiver Ans&auml;tze in die richtige Richtung, wie Angebote<br />
  f&uuml;r autogenes Training oder Gespr&auml;chsm&ouml;glichkeiten in Herzgruppen,<br />
  liegt doch das Hauptaugenmerk auf der Behandlung der schwarz-auf-wei&szlig;<br />
  messbaren &uuml;brigen Hauptrisikofaktoren.<br />
  Der ganzheitliche Ansatz ist in den meisten F&auml;llen nicht gegeben.</p>
<p align="left">
<p align="left"><strong>Psychokardiologie</strong></p>
<p align="left">&#8222;Von psychischem Stress gehen eindeutig Reaktionen mit Krankheitswert<br />
  f&uuml;r den Organismus aus&#8220;, warnt Professor Jochen Jordan, der Leiter<br />
  der ersten <a href="http://www.psycho-kardiologie.de" target="_blank">Klinik<br />
  f&uuml;r Psychokardiologie</a> in Bad Nauheim. </p>
<p align="left">Denn wird das autonome Nervensystem jahrelang intensiv aktiviert,<br />
  resultiert daraus eine Dysregulation der Herz-Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen.</p>
<p align="left">&#8226; Das wiederum h&auml;lt den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus" target="_blank">Hypothalamus</a>,<br />
  eine wichtige Schaltzentrale im Gehirn, in Dauerarlarm<br />
  &#8226; die Herzfrequenz ist gesteigert<br />
  &#8226; der Blutdruck ist erh&ouml;ht<br />
  &#8226; Cholesterin und Triglyzeride sind vermehrt<br />
  &#8226; Die Aggregationsneigung der Thrombozyten ist gesteigert (erh&ouml;hte<br />
  Neigung zu Blutgerinnseln)<br />
  &#8226; Sauerstoffbedarf des Herzens ist erh&ouml;ht<br />
  &#8226; Die Variabilit&auml;t der Herzfrequenz gemindert<br />
  &#8226; Das Immunsystem ist geschw&auml;cht</p>
<p align="left">
  <strong>Multipler Stress f&uuml;r das Herz</strong></p>
<p align="left"> Diese obengenannten Mechanismen k&ouml;nnen Prozesse in Gang<br />
  setzen, die mit Blaulicht in die Intensivstation f&uuml;hren:</p>
<p align="left">1994 nach dem gro&szlig;en Erdbeben in Los Angeles musste man<br />
  einen sprunghaften Anstieg pl&ouml;tzlicher Herztode verzeichnen.</p>
<p align="left">Unter den Herkranken findet sich ein &uuml;berdurchschnittlich<br />
  hoher Anteil an Patienten mit Depressionen, nahezu ein Viertel leidet darunter.</p>
<p align="left">Durch fehlenden &#8222;social support&#8220; (sozialer R&uuml;ckhalt),<br />
  Kontaktarmut und soziale Isolation steigt das Infarktrisiko um das Dreifache.</p>
<p align="left">Im ersten halben Jahr nach dem Tod der Ehefrau liegt die Sterblichkeitsrate<br />
  bei Witwern um 40 % h&ouml;her als bei verheirateten M&auml;nnern gleichen Alters<br />
  und Risikoprofils. Das &#8222;gebrochene Herz&#8220; besitzt also eine medizinische<br />
  Grundlage (Broken-Heart-Studie).</p>
<p align="left">Dass emotionale Bindung insbesondere f&uuml;r M&auml;nner ein<br />
  klarer Schutzfaktor ist, best&auml;tigt sich darin, dass Single-M&auml;nner<br />
  ein 2,9 -fach erh&ouml;htes Infarktrisiko haben.</p>
<p align="left">Auch Frust am Arbeitsplatz, fehlende Anerkennung und geringe Eigenverantwortung,<br />
  auch &#8222;Gratifikationskrise&#8220; genannt, gelten heute in der Psychokardiologie<br />
  als eine Risikosituation.</p>
<p align="left">
  <strong>Kurs&auml;nderung in der Kardiologie</strong></p>
<p align="left">Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse etablierte sich die Psychokardiologie.<br />
  Sie hat die weitreichende Bedeutung des psychischen Stresses als Risikofaktor<br />
  f&uuml;r Koronare Herzerkrankungen klar erkannt und dieses Wissen findet sich<br />
  dementsprechend in der Diagnostik und Therapie.<br />
  Laut Professor Jordan kombinieren die psychokardiologischen Strategien konventionelle<br />
  kardiologische Methoden mit tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und<br />
  Verhaltensmedizin.</p>
<p align="left">
  <strong>Konzept der Psychokardiologie</strong></p>
<p align="left"> Auszug der Web-Site der <a href="http://www.psycho-kardiologie.de" target="_blank">Klinik<br />
  f&uuml;r Psychokardiologie</a> in Bad Nauheim:<br />
  Die Klinik f&uuml;r Psychokardiologie ist in ihrer Art weltweit einmalig: Sie<br />
  verbindet die Erkenntnisse der modernen Psychosomatik mit dem fundierten medizinischen<br />
  Wissen der Kardiologie. Wir haben dies zu einem integrierten Behandlungskonzept<br />
  weiter entwickelt, in dem das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile. Denn<br />
  nur wenn Diagnostik und Therapie den Menschen und die Entstehung seiner Krankheit<br />
  umfassen und ganzheitlich, d.h. in K&ouml;rper, Geist, Seele und Verhalten betrachten,<br />
  kann es zu einer nachhaltigen Pr&auml;vention, Heilung und Regeneration kommen.<br />
  <br />
  Die Klinik stellt dazu ein psychokardiologisches Therapieangebot bereit, das<br />
  Elemente der Psychotherapie und Verhaltensmedizin mit der somatisch orientierten<br />
  Kardiologie verbindet. Im Vordergrund steht, ein h&ouml;chstes Ma&szlig; an<br />
  Individualisierung der Therapie zu erreichen. 
</p>
<p align="left"><strong>Ein Konzept mit Zukunft</strong></p>
<p align="left">Es gibt Anlass zu hoffen, dass in Zukunft dieser ganzheitliche<br />
  Ansatz in Diagnostik und Therapie bei mehr Kardiologen Einlass findet. <br />
  Denn an der Universit&auml;t in G&ouml;ttingen wurde eine Schwerpunktprofessur<br />
  Psychokardiologie eingerichtet. Inhaber dieses bundesweit bislang einzigen Lehrstuhls<br />
  ist Professor Christoph Hermann-Lingen.</p>
<p align="left">Leider &uuml;bernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bislang<br />
  nicht die Kosten f&uuml;r die psychokardiologische Behandlung. Nur Privatversicherte<br />
  bekommen, je nach Kasse, einen Teil der Kosten zur&uuml;ckerstattet.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left"><strong>Buchempfehlung:</strong></p>
<p align="left"> <img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/07/psychokardiologie.jpg" alt="Buch Psychokardiologie" />
</p>
<p align="left">
  Contributions Toward Evidence-Based Psychocardiology: <br />
  A Systematic Review of the Literature (Gebundene Ausgabe) <br />
  von Jochen Jordan (Herausgeber), Benjamin Barde (Herausgeber), Andreas Michael<br />
  Zeiher (Herausgeber) </p>
<p align="left"></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blutzuckerstix … bald ein Relikt aus der Vergangenheit?</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/11/blutzuckerstix-bald-ein-relikt-aus-der-vergangenheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 09:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/07/11/blutzuckerstix-bald-ein-relikt-aus-der-vergangenheit/</guid>
		<description><![CDATA[Die automatische Bauchspeicheldr&#252;se Zwei auf RFID (Radio Frequency Identifikation)-Systeme spezialisierte Unternehmen, die Digital Angel Corporation und die VeriChip Corporation, wollen die Entwicklung eines drahtlosen, implantierbaren Glukosesensors auf RFID-Basis vorantreiben. Die Firmen wollen bis sp&#228;testens 2008 ein Ger&#228;t vorstellen, das mindestens ein halbes Jahr am St&#252;ck funktioniert. Welch eine Erleichterung w&#228;re das f&#252;r die vielen Diabetiker, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die automatische Bauchspeicheldr&uuml;se</strong></p>
<p>Zwei auf <strong>RFID (Radio Frequency Identifikation)</strong>-Systeme spezialisierte<br />
  Unternehmen, die Digital Angel Corporation und die VeriChip Corporation, wollen<br />
  die Entwicklung eines drahtlosen, implantierbaren Glukosesensors auf RFID-Basis<br />
  vorantreiben.</p>
<p>Die Firmen wollen bis sp&auml;testens 2008 ein Ger&auml;t vorstellen, das mindestens<br />
  ein halbes Jahr am St&uuml;ck funktioniert.</p>
<p>Welch eine Erleichterung w&auml;re das f&uuml;r die vielen Diabetiker, die<br />
  sich tagt&auml;glich, oft mehrmals, in die Fingerkuppen stechen m&uuml;ssen,<br />
  um mittels eines Blutzuckerstix ihren Glukosegehalt im Blut zu bestimmen! &#8211;<br />
  Und da haben sie sich noch nicht die Insulinspritzen verabreicht. </p>
<p>Mit einer automatischen Bauchspeicheldr&uuml;se br&auml;uchte sich der Tr&auml;ger<br />
  um gar nichts mehr zu k&uuml;mmern:</p>
<p>&#8226; Der Glukosespiegel wird kontinuierlich ermittelt<br />
  &#8226; Die angeschlossene Insulinpumpe wird automatisch eingestellt </p>
<p>
  <strong>Warum jetzt erst?</strong> </p>
<p>Wie kann es sein, dass im Zeitalter der Mikroelektronik noch immer Jahr f&uuml;r<br />
  Jahr Abermillionen von Blutzuckerstix im Gebrauch sind? Das Problem dabei ist<br />
  nicht etwa die Insulinpumpe, sondern der Glukosesensor. Er kann verkleben, infizieren<br />
  oder zu Blutgerinnseln f&uuml;hren. Aus diesem Grund hat in den letzten Jahren<br />
  noch niemand ein wirklich befriedigendes System auf den Markt gebracht. </p>
<p>Doch Versuche in dieser Richtung gab es reichlich. </p>
<p>Wie zum Beispiel die nicht-invasiven &#8222;Zuckeruhren&#8220;, wie Glucowatch<br />
  oder Pendra. Durchgesetzt haben sie sich jedoch nicht. Sie waren entweder zu<br />
  ungenau, f&uuml;hrten zu Hautirritationen oder es kam zu Funktionsst&ouml;rungen,<br />
  zum Beispiel wenn der Tr&auml;ger zu schwitzen begann. </p>
<p>Auch invasive Systeme scheiterten am Ende. Trotz guter Ans&auml;tze wie der<br />
  Mikrodialysetechnik, die beispielsweise im SCGN-1-System von Roche Diagnostics<br />
  zur Anwendung kam, konnte sich keines dieser Systeme durchsetzen und sich als<br />
  marktf&auml;higes Produkt behaupten.</p>
<p>
  <strong>Erste praktische Erfolge: die intelligente Insulinpumpe </strong></p>
<p>Die Firma Medtronic hat jetzt das erste intelligente Pumpsytem mit der Option<br />
  zur kontinuierlichen Blutzuckermessung auf den Markt gebracht. Das MiniMed Paradigm<br />
  REAL-Time-System verf&uuml;gt &uuml;ber Algorithmen, die die n&ouml;tige Insulinmenge<br />
  errechnen k&ouml;nnen. Der Glukosesensor liegt subkutan im Bindegewebe und kommuniziert<br />
  drahtlos mit der Insulinpumpe. Kleiner Wermutstropfen: der Sensor muss alle<br />
  drei Tage gewechselt werden. Aber immerhin ein gro&szlig;er Schritt weg von<br />
  den Blutzuckerstix.</p>
<p>
  <strong>RFID &#8211; Systeme</strong></p>
<p> Die neuen Systeme auf RFID-Basis, die wir im n&auml;chsten Jahr erwarten d&uuml;rfen,<br />
  versichern, dass ihr Glukosesensor sechs Monate lang funktionieren soll. Er<br />
  wird per Injektion in der Subkutis (Unterhautfettgewebe) platziert und gibt<br />
  seine Informationen &uuml;ber Funk (RFID) weiter. </p>
<p>Eine klare Entwicklung: in absehbarer Zeit haben die Blutzuckerstix ihren Dienst<br />
  getan.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Intelligente Kleidung</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/09/intelligente-kleidung/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 11:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/07/09/intelligente-kleidung/</guid>
		<description><![CDATA[Schon das Tragen eines T-Shirts gew&#228;hrleistet rund um die Uhr medizinisch &#252;berwacht zu sein? Zuhause, in der Freizeit, weit ab von Arzt und Krankenhaus und das v&#246;llig ohne Kabel? Zukunftsmusik? Weit gefehlt! High-Tech-Textilien sind auf dem Vormarsch. Schon seit Jahren arbeiten Forscher an der Intelligenten Kleidung f&#252;r die unterschiedlichsten Bereiche: - f&#252;r Sportler in Training [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><font color="#FF0000"><strong>Schon das Tragen eines T-Shirts<br />
  gew&auml;hrleistet </strong></font><font color="#FF0000"><strong>rund um die<br />
  Uhr medizinisch &uuml;berwacht zu sein? </strong></font> </p>
<p align="left">Zuhause, in der Freizeit, weit ab von Arzt und Krankenhaus und<br />
  das v&ouml;llig ohne Kabel?</p>
<p align="left"><strong>Zukunftsmusik?</strong></p>
<p align="left"><strong>Weit gefehlt!</strong></p>
<p align="left"><strong><font color="#FF0000">High-Tech-Textilien sind auf dem<br />
  Vormarsch.</font></strong></p>
<p align="left">Schon seit Jahren arbeiten Forscher an der Intelligenten Kleidung<br />
  f&uuml;r die unterschiedlichsten Bereiche:</p>
<p align="left">- f&uuml;r Sportler in Training und Wettkampf</p>
<p align="left">- medizinische &Uuml;berwachung von Patienten</p>
<p align="left">- zu milit&auml;rischen Zwecken, f&uuml;r den &#8222;Soldat der<br />
  Zukunft&#8220;</p>
<p align="left">- f&uuml;r Astronauten w&auml;hrend Weltraumaufenthalten</p>
<p align="left">
  Forscher der Firma Philips haben ein tragbares, kabelloses &Uuml;berwachungssystem<br />
  entwickelt, das Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen fr&uuml;hzeitig warnen<br />
  kann, wenn Unregelm&auml;&szlig;igkeiten auftreten oder sich ein Notfall anbahnt.<br />
  Die registrierten Informationen werden an einen Mikrochip weitergeleitet, der<br />
  die Daten mittels Funksignal zu einem tragbaren Diagnoseger&auml;t sendet.</p>
<p align="left">Dieses System &#8222;Cardio Online&#8220; genannt, basiert auf<br />
  der Elektrographie, bei der mittels Elektroden ein Elektrokardiogramm (EKG)<br />
  erstellt wird. Es wird direkt und permanent am K&ouml;rper getragen und kann<br />
  in allt&auml;gliche Kleidungsst&uuml;cke integriert werden.<br />
  So werden K&ouml;rpersignale, wie zum Beispiel verschiedene Herzfunktionen kontinuierlich<br />
  &uuml;berwacht.<br />
  <a href="http://www.philips.de" target="_blank">Webseite Philips</a></p>
<p align="left"><strong><font color="#FF0000"><br />
  Diese Technologie erm&ouml;glicht in der Zukunft eine v&ouml;llig neue Qualit&auml;t<br />
  im Bereich der pers&ouml;nlichen Gesundheitsversorgung.</font></strong></p>
<p align="left">Dieses kabellose &Uuml;berwachungssystem kann Daten bis zu zw&ouml;lf<br />
  Wochen lang speichern.<br />
  Dadurch kann der Verlauf einer Krankheit genauer beurteilt und neu auftretende<br />
  Symptome besser eingesch&auml;tzt werden.</p>
<p align="left">Modernste DSP &#8211; (Digital Signal Prozessoren) Algorithmen<br />
  &uuml;berwachen kontinuierlich jedes abweichende Signal und zeichnen es auf.<br />
  Das System wurde speziell von der Philips Forschung f&uuml;r die Analyse kleinster<br />
  elektrischer Signale, die von den EKG-Elektroden empfangen werden, entwickelt.<br />
  <br />
  Die intelligente und moderne Energieversorgung wird durch eine besonders kleine<br />
  und wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie gew&auml;hrleistet. <br />
  Im Fall eines schweren gesundheitlichen Notfalles werden &uuml;ber eine drahtlose<br />
  Verbindung zu einem h&auml;uslichen Melder oder einem Mobiltelefon Alarmsignale<br />
  ausgesendet, um ortsans&auml;ssige Hilfskr&auml;fte oder den Notdienst zu rufen.
</p>
<p align="left">Die Elektronik, die f&uuml;r das Online-&Uuml;berwachungs-System<br />
  ben&ouml;tigt wird, ist in ein kleines Modul integriert. Dieses kann unauff&auml;llig<br />
  in einem Kleidungsst&uuml;ck eingesetzt werden. Nach Entfernen des Moduls kann<br />
  die Kleidung mit integrierten Trockenelektronen ganz normal gewaschen werden.
</p>
<p align="left">Schweizer Forscher aus dem Alpenland, sowie Mitarbeiter der Materialforschungsanstalt<br />
  EMPA arbeiten ebenfalls an funktioneller Kleidung.<br />
  Sie haben ein T-Shirt aus leitf&auml;higen Fasern entwickelt das eng am K&ouml;rper<br />
  anliegt und &uuml;ber das verschiedene textile Elektroden verteilt sind.<br />
  Mittels einer speziellen Stickereitechnik wurden diese textilen Elektroden appliziert<br />
  und sind in der Lage die Herzaktivit&auml;ten des Patienten aufzuzeichnen.<br />
  Mit dieser innovativen Idee gewann die EMPA den mit 10.000 Schweizer Franken<br />
  dotierten KTI Medtech-Awards.</p>
<p align="left"><strong><font color="#FF0000"><br />
  Das Anwendungspotiential f&uuml;r die Zukunft ist enorm.</font></strong></p>
<p align="left">- textile Materialien mit Formged&auml;chtnis f&uuml;r Implantate</p>
<p align="left">- sich selbstverkn&uuml;pfende F&auml;den</p>
<p align="left">- nanobeschichtete Wundauflagen</p>
<p align="left">- Shirts mit integrierter Elektronik zur &Uuml;berwachung essentieller<br />
  K&ouml;rperfunktionen</p>
<p align="left">Die Liste der potentiellen Anwendungen l&auml;sst sich nahezu<br />
  endlos weiterf&uuml;hren.</p>
<p align="left">
  Dem Bereich der Medizin- und Hygienetextilien wird f&uuml;r die kommenden Jahre<br />
  ein besonderes Wachstum prognostiziert, wie unl&auml;ngst die Gesellschaft f&uuml;r<br />
  Innovation und Wissenstransfer des Freistaates Bayern, &#8222;Bayern Innovativ&#8220;,<br />
  attestierte.<br />
  &Uuml;ber eine eigens dazu etablierte Netzwerk-Plattform kooperieren daher Macher<br />
  aus Deutschland mit Experten aus der restlichen Welt: Das &#8222;Netzwerk Textile<br />
  Innovation&#8220; umfasst mittlerweile rund 800 Firmen und Institute aus 11<br />
  L&auml;ndern.<br />
  <a href="http://www.textile-innovation.de" target="_blank">Webseite &#8222;Netzwerk<br />
  Textile Innovation&#8220;</a>
</p>
<p align="left"><font color="#FF0000"><strong>Schon heute in der Praxis angewandt:</strong></font></p>
<p align="left">- mit Sensoren ausgestattete &#8222;Mammagoose-Pyjamas&#8220;<br />
  f&uuml;r S&auml;uglinge und Kleinkinder k&ouml;nnen vor dem &#8222;pl&ouml;tzlichen<br />
  Kindstod&#8220; warnen</p>
<p align="left">- spezielle &#8222;Life Belts&#8220;, die Frauen w&auml;hrend<br />
  der Schwangerschaft tragen und bei Unregelm&auml;&szlig;igkeiten des Ungeborenen<br />
  Alarm schlagen</p>
<p align="left">- eigens dazu hergestellte Jacken, die die vitalen K&ouml;rperfunktionen<br />
  des Tr&auml;gers &uuml;berwachen</p>
<p align="left">- sogenannte SMA Textilstents, die mittels integrierter Messchips<br />
  den Blutfluss durch die k&uuml;nstlichen Blutgef&auml;&szlig;-Erweiterungen<br />
  messen</p>
<p align="left">
  Der M&uuml;nchner High-Tech Konzern Infineon forscht an Thermogeneratoren als<br />
  Alternative zu Akkus. Damit k&ouml;nnte die K&ouml;rperw&auml;rme des Tr&auml;gers<br />
  zur Stromerzeugung genutzt werden. Astronauten k&ouml;nnten dank intelligenter,<br />
  biomedizinischer Kleidung in Zukunft bei Weltraumspazierg&auml;ngen ihre eigenen<br />
  Energieversorger sein.</p>
<p align="left"><strong><font color="#FF0000">Die Zukunft hat schon begonnen &#8230;</font></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufsrisiko &#8211; Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/02/berufsrisiko-herzinfarkt/</link>
		<comments>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/02/berufsrisiko-herzinfarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 14:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/07/02/berufsrisiko-herzinfarkt/</guid>
		<description><![CDATA[Laut einer US-amerikanischen Studie sind Feuerwehrleute im Einsatz mehr durch einen Herzinfarkt gef&#228;hrdet als durch Brand, Brandverletzungen oder Erstickungen. Die besonderen kardialen Risikofaktoren bei den Einsatzkr&#228;ften der Feuerwehr sind: &#183; Extreme k&#246;rperliche Belastung &#183; Starker psychischer Stress &#183; Regelm&#228;&#223;ige Kohlenmonoxyd und Feinstaub-Exposition &#160; In der US-Studie wurden 1144 F&#228;lle untersucht bei denen Feuerwehrleute im Dienst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer US-amerikanischen Studie sind Feuerwehrleute im Einsatz mehr durch<br />
  einen Herzinfarkt gef&auml;hrdet als durch Brand, Brandverletzungen oder Erstickungen.
</p>
<p> Die besonderen kardialen Risikofaktoren bei den Einsatzkr&auml;ften der Feuerwehr<br />
  sind:</p>
<p>&middot; Extreme k&ouml;rperliche Belastung</p>
<p>&middot; Starker psychischer Stress</p>
<p>&middot; Regelm&auml;&szlig;ige Kohlenmonoxyd und Feinstaub-Exposition</p>
<p>&nbsp;<img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/07/berufsrisiko.jpg" alt="Berufsrisiko" /></p>
<p>  In der US-Studie wurden 1144 F&auml;lle untersucht bei denen Feuerwehrleute<br />
  im Dienst verstarben. Die Studie bezieht sich auf die Zeit zwischen 1994 und<br />
  2004 (die Opfer des 11. Septembers sind ausgenommen).</p>
<p>&middot; 39% oder 449 der Feuerwehrleute starben an kardiovaskul&auml;ren Erkrankungen.<br />
  Davon die meisten an einem Herzinfarkt.</p>
<p>&middot; 144 von den t&ouml;dlichen Herzinfarkten ereigneten sich w&auml;hrend<br />
  der Rettungsarbeiten. Hieraus ergibt sich das deutlich erh&ouml;hte Risiko,<br />
  da Feuerwehrleute lediglich 5% ihrer Dienstzeit mit Rettungsarbeiten besch&auml;ftigt<br />
  sind.</p>
<p>&middot; W&auml;hrend der Rettungsarbeiten steigt das Risiko um den Faktor<br />
  136</p>
<p>&middot; W&auml;hrend eines Alarm um den Faktor 14</p>
<p>&middot; Bei der R&uuml;ckkehr vom Einsatz ist der Faktor immer noch um 10,5<br />
  erh&ouml;ht.</p>
<p>
  Quelle:<br />
  Emergency Duties and Deaths from Heart Disease among Firefighters in the United<br />
  States.<br />
  NEJM 356 (2007) 1207-1215</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.infarktgefahr.de/2007/07/02/berufsrisiko-herzinfarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bauchumfang und Herzinfarkt</title>
		<link>http://www.infarktgefahr.de/2007/06/25/bauchumfang-und-herzinfarkt/</link>
		<comments>http://www.infarktgefahr.de/2007/06/25/bauchumfang-und-herzinfarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 13:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.infarktgefahr.de/2007/06/25/bauchumfang-und-herzinfarkt/</guid>
		<description><![CDATA[Was hat der Bauchumfang mit einem Herzinfarkt zu tun? &#160; Die wichtigsten Risikofaktoren, die das Entstehen eines Herzinfarktes beg&#252;nstigen sind: &#8211; Diabetes mellitus (Blutzuckerkrankheit) &#8211; Hypertonie (Bluthochdruck) &#8211; Rauchen &#8211; Hypercholesterin&#228;mie (erh&#246;hte Blutfettwerte) &#8211; Bewegungsmangel und Adipositas (&#220;bergewicht) Es ist bekannt, dass &#220;bergewicht das Risiko erh&#246;ht einen Herzinfarkt zu erleiden, sonstige Herz-Kreislauferkrankungen oder auch Diabetes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was hat der Bauchumfang mit einem Herzinfarkt zu tun? </strong> </p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/bauchumfang.jpg" alt="bauchumfang.jpg" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p> Die wichtigsten Risikofaktoren, die das Entstehen eines Herzinfarktes beg&uuml;nstigen<br />
  sind:</p>
<p>&#8211; Diabetes mellitus (Blutzuckerkrankheit)<br />
  &#8211; Hypertonie (Bluthochdruck)<br />
  &#8211; Rauchen<br />
  &#8211; Hypercholesterin&auml;mie (erh&ouml;hte Blutfettwerte)<br />
  &#8211; Bewegungsmangel und Adipositas (&Uuml;bergewicht)</p>
<p>Es ist bekannt, dass &Uuml;bergewicht das Risiko erh&ouml;ht einen Herzinfarkt<br />
  zu erleiden, sonstige Herz-Kreislauferkrankungen oder auch Diabetes beg&uuml;nstigt.<br />
  Doch kann man heute das Risiko &Uuml;bergewicht spezifizieren. Man hat festgestellt,<br />
  dass es nicht allein davon abh&auml;ngt, wie hoch die Fettmasse, sondern vor<br />
  allem, wie die Fettverteilung ist.<br />
  Fettansammlungen an Ges&auml;&szlig;, H&uuml;ften und Oberschenkeln (Birnentyp)<br />
  kann der K&ouml;rper meist relativ gut verkraften.</p>
<p>Beim <strong>Birnentyp (Periphere Adipositas)</strong> hat die Fettverteilung<br />
  einen nur geringf&uuml;gig h&ouml;heren Einfluss auf Gef&auml;&szlig;erkrankungen<br />
  und Stoffwechselst&ouml;rungen, als bei Normalgewichtigen. Hiervon sind ungef&auml;hr<br />
  85% aller &uuml;bergewichtigen Frauen betroffen.</p>
<p>Wenn jedoch der Bauchumfang zunimmt (Apfeltyp), ist dies immer ein Warnsignal.<br />
  Denn dann hat sich rund um die inneren Organe Fett abgelagert (intra-abdominelles<br />
  Fett). Dieses Fett stellt einen Hauptrisikofaktor f&uuml;r Herz und Kreislauf<br />
  dar.<br />
  Zum <strong>Apfeltyp (Abdominelle Adipositas)</strong> z&auml;hlen etwa 80%<br />
  der &uuml;bergewichtigen M&auml;nner.</p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/aepfel-birnen.jpg" alt="Apfel und Birne" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fett ist nicht gleich Fett</strong></p>
<p> Ein erh&ouml;hter Bauchumfang ist gleichzusetzen mit zu viel innerem Bauchfett.<br />
  Dieses Fett sitzt um die inneren Organe im Bauchraum und hat eine v&ouml;llig<br />
  andere Zusammensetzung, als das Fett an H&uuml;ften, Ges&auml;&szlig; und Oberschenkeln.<br />
  Die Tatsache, dass verschiedene Fettansammlungen ein unterschiedliches Gesundheitsrisiko<br />
  bergen, liegt an deren Stoffwechselaktivit&auml;t. Fettgewebe ist keine inaktive,<br />
  passive Masse. Insbesondere das Innere Bauchfett unterliegt besonderen biochemischen,<br />
  hormonellen und molekularbiologischen Prozessen. Es ist sehr stoffwechselaktiv<br />
  und produziert eine Vielzahl von Substanzen, die gesundheitsbelastend sind.</p>
<p><strong> Bestimmung der Fettverteilung</strong></p>
<p>Der <strong>Body Mass Index (BMI) </strong>gibt das Verh&auml;ltnis von K&ouml;rpergewicht<br />
  zu K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e an. Er ist ein Ma&szlig; f&uuml;r die K&ouml;rperfettmasse<br />
  und dient der Einteilung in Untergewicht, Normalgewicht und &Uuml;bergewicht.</p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/bmi.jpg" alt="BMI" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/bmi-index.jpg" alt="BMI Index" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Body Mass Index (BMI) allein reicht nicht aus</strong></p>
<p>Der BMI gibt keinen Aufschluss dar&uuml;ber wo das Fett sitzt. Und gerade diese<br />
  Verteilung des K&ouml;rperfettes ist wichtig, um das Risiko f&uuml;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen<br />
  zu beurteilen.</p>
<p><strong>Bestimmung der Fettverteilung</strong></p>
<p>Ein erh&ouml;hter Bauchumfang ist das &auml;u&szlig;erlich sichtbare Zeichen<br />
  f&uuml;r zu viel Inneres Bauchfett. Daher gilt die Bauchumfangsmessung als einfache<br />
  Methode, um &uuml;berm&auml;&szlig;iges Inneres Bauchfett zu erfassen.<br />
  In ihren Leitlinien empfiehlt die Deutsche Adipositas-Gesellschaft eine regelm&auml;&szlig;ige<br />
  Messung des Bauchumfangs schon bei einem BMI von &uuml;ber 25. Die Bauchumfangsmessung<br />
  sollte Standard zur Bestimmung des Inneren Bauchfetts in den Arztpraxen werden,<br />
  kann aber auch von jedem selbst durchgef&uuml;hrt werden. </p>
<p><strong>So messen Sie Ihren Bauchumfang: </strong></p>
<p>Im Stehen mit freiem Oberk&ouml;rper</p>
<p>Legen Sie das Ma&szlig;band in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und<br />
  dem Beckenkamm an</p>
<p>F&uuml;hren Sie das Ma&szlig;band in gerader Linie zwischen den beiden Punkten<br />
  um Ihren Bauch herum</p>
<p> Lesen Sie den Bauchumfang in leicht ausgeatmetem Zustand ab</p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/bauchumfang-messen.jpg" alt="Bauchumfang messen" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.infarktgefahr.de/wp-content/uploads/2007/06/risiko-bauchumfang.jpg" alt="Risiko Bauchumfang" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; </p>
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