Lebensrettender Kälteschlaf

Bei einem schweren Herzinfarkt können durch den Sauerstoffmangel Teile des Gehirns Langzeitschäden davon tragen. Doch selbst, wenn es den Ärzten gelingt, den Betroffenen innerhalb weniger Minuten wiederzubeleben, besteht die Gefahr, dass durch freigesetzte Zellgifte und Stoffwechselradikale die Zellen zusätzlich geschädigt werden. Die Lösung dazu verspricht der Kälteschlaf. Dazu wird die Körpertemperatur des Patienten durch spezielle Katheter für 24 Stunden auf 33 Grad herabgesetzt. Dies sorgt für einen verminderten Stoffwechsel und schont das Gehirn. Dadurch hat der Patient eine höhere Chance, bei klarem Verstand aufzuwachen.