Feinstaubemission erhöht das Risiko der Koronaren Herzerkrankung (KHK)
- Eingetragen am 22. Oktober 2007 in Allgemein
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Täglich erreichen uns Meldungen über erhöhte Schadstoffwerte, diedie Umwelt und unsere Gesundheit belasten. Ein dadurch bedingt vermehrtes Auftretenvon Allergien und Atemwegserkrankungen ist eine in unserer Zeit längst erwiesene
Tatsache.
Jetzt konnten Forscher der Universität Duisburg-Essen eine eindeutigeKorrelation zwischen der Exposition gegenüber dem Straßenverkehrund der Koronarsklerose (Herzarterienverkalkung) nachweisen.Je näher die Wohnung an einer belebten Straße liegt, desto mehr Kalk findet sich in den Gefäßen.
Knapp 5000 Erwachsene aus dem Ruhrgebiet wurden von dem Team um Barbara Hoffmann sowohl klinisch als auch mit dem Elektronenstrahl-CT untersucht.
Zu den jeweiligen kardiovaskulären Risikofaktoren der 5000 Testpersonen wurde die Exposition gegen Umweltgifte anhand des Wohnumfeldes mit einkalkuliert.
Ebenso wurde unterschieden, wer von den Personen berufstätig war und wernicht, und sich dementsprechend mehr oder weniger häufig zuhause aufhielt.
Es fand sich eine dosisabhängige Korrelation zwischen der Straßennähe der Wohnung und der Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Die Testpersonen, die weniger als 50 Meter von einer Hauptstrasse wohnten, hatten ein rund 60% höheres Risiko, Koronarkalk aufzuweisen als die Personen, die mehr als 200 Meter von der nächsten großen Straße wohnten. Es ließ sich ein klarer Zusammenhang zwischen dem Kalkgehalt der Herzkranzgefäße und dem Feinstaubgehalt der Luft nachweisen.
Die Fünfjahresergebnisse dieser Studie sollen im nächsten Jahr vorgelegt werden.
Doch schon heute kann empfohlen werden, zu den bisher bekannten Risikofaktoren der Koronaren Herzerkrankung auch den Wohnort mit der jeweiligen Feinstaubexposition mit einfließen zu lassen.
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